Wie Unternehmen mit dem richtigen IT-Partner Klimaziele erreichen und gleichzeitig IT-Kosten senken – am Beispiel des Datacenters Leipzig.
Die IT-Infrastruktur eines Unternehmens verbraucht Energie – viel Energie. Rechenzentren sind weltweit für rund zwei bis drei Prozent des globalen Stromverbrauchs verantwortlich, mit weiter steigender Tendenz. Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck auf Unternehmen: ESG-Reporting, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU sowie steigende Erwartungen von Kunden und Geschäftspartnern machen Nachhaltigkeit zu einer unternehmerischen Pflicht.
Die gute Nachricht: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit schließen sich in der IT nicht aus. Im Gegenteil. Eine professionell aufgestellte, nachhaltige IT-Infrastruktur senkt Kosten, reduziert
CO₂-Emissionen und verbessert die Transparenz im ESG Reporting. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt solutions by acs am Beispiel des Datacenter Leipzig.
Nachhaltigkeit in der IT: Vom Kostentreiber zum strategischen Erfolgsfaktor
Viele Unternehmen verbinden Nachhaltigkeit zunächst mit E-Mobilität, Gebäudesanierung oder Lieferketten. Die IT wird dabei häufig unterschätzt, obwohl sie einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch hat. Gerade im Mittelstand laufen viele IT-Umgebungen historisch gewachsen, ineffizient und ohne klare Nachhaltigkeitsstrategie.
Dabei ist Moderne IT-Strategie immer auch Nachhaltigkeitsstrategie. Wer heute in energieeffiziente Infrastruktur, Virtualisierung und professionelle Rechenzentrumsleistungen investiert, senkt dauerhaft Betriebskosten und schafft gleichzeitig eine solide Basis für ESG- und CSRD-Anforderungen.
Warum die eigene IT-Infrastruktur häufig der größte blinde Fleck ist
In vielen Unternehmen befinden sich Server noch im eigenen Gebäude: im Keller, im Technikraum oder in improvisierten Serverräumen. Veraltete Hardware, geringe Auslastung und fehlende Virtualisierung führen zu unnötig hohem Stromverbrauch. Hinzu kommen Kühlung, USV-Systeme, Wartung und laufende Betriebskosten.
Ein häufiges Szenario: Mehrere physische Server laufen mit sehr geringer Auslastung. Die ungenutzten Ressourcen verbrauchen dennoch Strom, erzeugen Abwärme und verursachen Kosten, ohne einen Mehrwert zu schaffen. Der CO₂-Ausstoß steigt, ohne transparent erfasst zu werden.
Green IT in der Praxis: Was moderne Rechenzentren besser machen
Professionelle Rechenzentren sind auf Energieeffizienz optimiert – und zwar auf einem Niveau, das ein Serverraum im eigenen Haus niemals erreichen kann. Der entscheidende Kennwert heißt PUE (Power Usage Effectiveness): Er beschreibt das Verhältnis von Gesamtenergieverbrauch des Rechenzentrums zur tatsächlich für IT genutzten Energie. Ein typischer Serverraum im Unternehmen erreicht PUE-Werte von 2,0 oder schlechter. Moderne Rechenzentren wie das Datacenter Leipzig erreichen Werte von 1,3 oder besser.
Die Zukunft für Unternehmen: Green Datacenter Leipzig
solutions by acs betreibt die IT-Infrastrukturen ihrer Kunden seit vielen Jahren in professionellen, hochverfügbaren Rechenzentren. Ein zentraler Baustein ist dabei das Datacenter Leipzig in Taucha bei Leipzig, betrieben in Zusammenarbeit mit envia TEL. Als Managed Service Provider mit Hauptsitz in Leipzig betreibt die solutions by acs seit 2004 die IT-Infrastruktur ihrer Kunden in hochmodernen, mehrfach redundanten Rechenzentren der envia TEL – darunter das Datacenter Leipzig.
Das Rechenzentrum bietet auf rund 2.000 Quadratmetern Platz für bis zu 40.000 Serversysteme und ist konsequent auf nachhaltigen Betrieb ausgerichtet. Für solutions by acs ist Nachhaltigkeit dabei kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil des Betriebskonzepts.
✔ 100 % Grünstrom – zertifiziert und nachweisbar: Die Stromversorgung des Datacenter Leipzig erfolgt vollständig aus erneuerbaren Energien. Der Stromanbieter stellt regelmäßig entsprechende Zertifikate aus, die von Kunden eingesehen werden können. Dadurch fließt die ausgelagerte IT als CO₂-neutrale Energienutzung direkt in Ihre Klimabilanz ein.
✔ Modernste Kühltechnik und Energiemanagement: Die Datacenter von envia TEL sind mit modernen Kühlanlagen und zukunftsweisenden Energiemanagementsystemen ausgestattet. In Kombination mit dem mitteldeutschen Klima, das Freikühlkonzepte über weite Teile des Jahres ermöglicht, ergibt sich ein effizienter Energieverbrauch bei optimaler Betriebsleistung.
✔ Sauerstoffreduktionsanlage statt konventionellem Brandschutz: Senkt den Sauerstoffgehalt in den Serverräumen so weit ab, dass ein Brand gar nicht erst entstehen kann. Das ist nicht nur sicherer als herkömmliche Löschanlagen, sondern vermeidet auch den Einsatz chemischer Löschmittel und die damit verbundene Umweltbelastung.
✔ Konsolidierung und Virtualisierung: Statt zehn schwach ausgelasteter Server im eigenen Keller laufen Workloads virtualisiert auf hocheffizienten Systemen im Datacenter. So wird der Energie- und Ressourcenverbrauch der IT deutlich reduziert.
✔ Zertifizierte Sicherheit und Qualität: Das Datacenter Leipzig ist nach DIN EN ISO 27001 zertifiziert und erfüllt die Anforderungen der DIN EN 50600. Diese Standards garantieren nicht nur IT-Sicherheit, sondern dokumentieren auch ein systematisches Energie- und Umweltmanagement – ein wichtiger Baustein für das eigene ESG-Reporting.
Green IT als Baustein für ESG- und CSRD-Reporting
Mit der CSRD ist die Nachhaltigkeitsberichterstattung seit 2025 für viele Unternehmen verpflichtend. Die ITInfrastruktur spielt dabei eine relevante Rolle, sowohl brim Energieverbrauch (Scope 2) als auch bei eingekauften Dienstleistungen (Scope 3).
Wer seine IT in einem Rechenzentrum wie dem Datacenter Leipzig betreibt, profitiert in mehrfacher Hinsicht: Nachweisbare CO₂-Reduktion durch den Wechsel von ineffizienter On-Premises-Infrastruktur in ein mit 100 % Grünstrom betriebenes Rechenzentrum. Dieser Effekt lässt sich beziffern und im Nachhaltigkeitsbericht dokumentieren:
• Transparente Kennzahlen wie PUE-Wert, Stromherkunft und CO₂-Äquivalente. Das Datacenter Leipzig stellt diese Nachweise regelmäßig bereit und vereinfacht so das ESG-Reporting erheblich.
• Lieferkettenkonformität: Als deutsches Rechenzentrum eines E.ON-Unternehmens unterliegt das Datacenter Leipzig denselben regulatorischen Standards und kann als nachhaltiger Lieferant im eigenen Reporting ausgewiesen werden.
• Zertifizierungen nach DIN EN ISO 27001 und DIN EN 50600 dokumentieren die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards. Für Unternehmen ein Pluspunkt bei Audits und gegenüber Geschäftspartnern.
Nachhaltigkeit endet nicht im Rechenzentrum: Arbeitsplatz-IT als weiterer Hebel
Green IT umfasst mehr als Server und Storage. Auch die Arbeitsplatz-IT bietet erhebliche Einsparpotenziale:
✔ Virtual Desktop Infrastructure (VDI): Statt leistungsstarker Desktop-PCs arbeiten Mitarbeitende mit schlanken Thin Clients, die deutlich weniger Energie verbrauchen und eine längere Lebensdauer haben. Die Rechenleistung kommt aus dem Rechenzentrum.
✔ Modern Workplace aus der Cloud: Zentral verwaltete Arbeitsumgebungen ermöglichen es, Hardware bedarfsgerecht auszuwählen und länger zu nutzen, weil nicht jeder Arbeitsplatz einen High-End-Rechner braucht.
✔ Endpoint Lifecycle Management: Endpoint Lifecycle Management: Zentral verwaltete Endgeräte werden bedarfsgerecht konfiguriert, remote gewartet und erst dann ersetzt, wenn es wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist. Das reduziert Elektroschrott und verlängert die Nutzungsdauer der Hardware deutlich.
Fazit: Mit dem richtigen IT-Partner wird Nachhaltigkeit messbar und wirtschaftlich
Nicht jeder Managed Service Provider kann Nachhaltigkeit glaubwürdig umsetzen. Entscheidend sind zertifizierte Rechenzentren in Deutschland, transparente Kennzahlen und Erfahrung im professionellen IT-Betrieb.
Mit solutions by acs und dem Datacenter Leipzig setzen Unternehmen auf eine IT-Infrastruktur, die Sicherheit, Leistung und Nachhaltigkeit vereint – mit messbarem Mehrwert für Umwelt und Geschäftsergebnis.
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solutions by acs analysiert Ihre Infrastruktur und zeigt konkrete, nachvollziehbare Potenziale auf.